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Coole Tipps für heiße Sommertage

So wirkst du einer „Austrocknung“ im Sommer entgegen

 

Endlich ist er da – der langersehnte Sommer! Hat heuer ein bisserl gedauert mit den Temperaturen, den Sonnentagen und dem „Summerfeeling“.

 

 

Kalte Getränke und Klimaanlagen? Lieber nicht!

 

Durch das Schwitzen kommt die Balance der wertvollen Körpersäfte (dazu gehört auch der Schweiß –er ist ja die materielle Basis der Immunabwehr) durcheinander und man neigt vermehrt zu „Austrocknung“. Übrigens: Klimaanlagen und Elektrosmog fördern die Austrocknung ebenfalls – ist man dem ausgesetzt, dann im Sommer noch mehr für „befeuchtenden“ Ausgleich sorgen!

Das vermehrte Trinken – womöglich noch von eiskalten Getränken – hilft da nicht wirklich: Noch nie ja jemand hat eine gute, „saftige“ Haut und verbesserte Verdauung durch das Trinken von Wasser, Tee, Saft- oder Smoothies bekommen…

 

 

Was also tun? Suppig-saftig essen!

 

Natürlich ist das Trinken, besonders von klarem Wasser, wichtig und notwendig für den Körper: Stoffwechselendprodukte müssen ja regelmässig ausgeschieden werden. Zum Befeuchten bzw. zum Aufbau der Körpersäfte ist aber das „Essen“ von Flüssigkeit gut und wirksam!

Das klingt komisch? Ist es nicht: gemeint ist das gemüsereiche, suppige und saftige Essen! Gemüse enthält über 90% an Wasser (mit wichtigen Elektrolyten), Obst ebenso. Das saftige Zubereiten von Speisen (in Form von Suppen, gedünstet, gedämpft, mit leichten Saucen, mit viel Gemüse…) unterstützt perfekt die Bildung von Körpersäften sowie den Dreifachen Erwärmer. Obendrein ist das Ganze auch noch sehr leicht (lowcarbig) umsetzbar.

 

 

An welchen Symptomen erkennt man „Austrocknung“ bzw. einen Mangel an Körpersäften?

 

Hier ein Überblick an möglichen Symptomen:

  • Trockene Haut, Haare, Nägel
  • Entzündungen – besonders an der Haut
  • Verstopfung, harter Stuhl
  • Trockene, „knackende“ Gelenke
  • Steifigkeitsgefühl – ev. Bewegungseinschränkung
  • Müdigkeit, Konzentrationsmangel
  • Mangel an Verdauungssäften bzw. Verdauungsstörungen
  • Trockene Schleimhäute und trockener Mund
  • Übel riechender Stuhl
  • Konzentrierter Urin
  • Unruhiger, leichter Schlaf

 

Die optimale Ernährung im Sommer

 

Mit der optimalen Ernährung im Sommer kann man diesen Symptomen entgegenwirken, wenn man dabei ein paar grundlegende Dinge beachtet:

 

  • Keine Extreme! Vermeide extreme Kälte aber auch extreme Hitze in größeren Mengen in den Speisen und Getränken (Eiswürferl, Chili….)
  • Nicht mit Rohkost übertreiben: Rohkost sollte im Sommer höchstens 50% der Gemüse- bzw. Obstmenge ausmachen. Zubereitetes Gemüse kann ja auch zimmerwarm als Salat (z.B. in Kombination mit rohem Blattgemüse) gegessen werden. Obst wirkt auch kühl als Kompott sehr erfrischend. Warum man zu viel Rohkost generell vermeiden soll, hab ich in diesem Blogpost geschildert.
  • Speisen suppig, saftig zubereiten und mild würzen (hitzige Gewürze bzw. Speisen „verbrennen“ Körpersäfte). Sie können auch kalt gegessen werden (z.B. Vitello Tonnato, Rindfleischsalat, Antipasti-Gemüse, gekochte Salate….)
  • Regelmässig den bitteren Geschmack in den Speisen verwenden. Er kühlt und leitet die Hitze nach unten (z.B. Ruccola statt Petersilie, Chicoree und Radicchiostreifen zum Gemüse mischen, Grapefruit zum Salat oder als Dessert.
  • Alle grünen, lila und roten Lebensmittel unterstützen den Säfteaufbau (rote Beete, Mangold, Spinat, rote Beeren, Melanzani/Auberginen, Blattsalate….)
  • Stark hitzebildende Gewürze nur in kleinen Mengen verwenden (man soll KEINEN Schweißausbruch bekommen) z.B. Chili, Ingwer, Kren/Meerrettich, Knoblauch.
    In traditionellen Sommergerichten wird immer eine ideale Kombination von „heiß“ und „kalt“ verwendet – z.B. Tzatziki (heißer Knoblauch gemischt mit kalten Gurken und kaltem Joghurt); gegrilltes Fleisch bzw. Gegrilltes (erhitzend) mit Tomaten/Gurkensalat/Salaten/Bier (kühlend).
  • Vermehrt frische (nicht TK!) Kräuter verwenden
  • Vermeide „trockene“ Speisen in großen Mengen (oder nur in Kombination mit „Saftigem“) wie z.B. Chips, Cracker, Knäckebrot, Knabbernüsse… Es ist dabei völlig egal, ob diese Cracker und Co lowcarb sind oder nicht!
  • Vorsicht mit Joghurt, Topfen/Quark, Buttermilch und Co: Sie sind im Sommer zwar herrlich erfrischend, im Übermaß genossen belasten sie aber den Dreifachen Erwärmer ungemein! Jegliche Gewichtszunahme, Schwächung des Immunsystems und ungemütliche Wassereinlagerungen sind dann die Folge! Diese Milchprodukte also höchstens 1x täglich bei gleichzeitigem Beherzigen der obigen Tipps verwenden.
  • Hart- und Schnittkäse in hochwertiger Qualität können verwendet werden. Sie belasten zwar auch den Dreifachen Erwärmer, aber moderater als die „kalten Kollegen“ Joghurt und Co.
  • Raffinierte Zutaten wie Zucker wirken stark erhitzend und entzündungsfördernd – braucht man nicht. Schon gar nicht im Sommer!
  • Vorsicht ist auch bei Kaffee, Grün- und Schwarztee sowie größeren Mengen Alkohol geboten. Diese Getränke führen grundsätzlich zu Austrocknung – im Sommer aber verstärkt!
  • Ideale Sommergetränke sind nun neben Wasser (NICHT eiskalt!), Pfefferminztee, Salbeitee (wirkt gegen Schwitzen), Zitronen-/Limettenwasser, Melissenwasser/-tee. Je näher zur Körpertemperatur, umso besser die Wirkung!

 

Soweit so gut – wohin passt denn nun das von uns so heiß geliebte Eis?

 

Laut TCM ist Eis ein No-go. Verständlich: Ist es doch ein „Todesstoß“ für den Dreifachen Erwärmer.

Daher: Eiskonsum reduzieren – wirklich nur bei sehr heißem Wetter, wenn man sich überhitzt fühlt und dann auch nur eine stark verkleinerte Portion GENIESSEN! Das heißt: Eis sehr achtsam, langsam und genussvoll verzehren. Die vielfach angebotenen Eisbecher sind heillos zu viel des Guten! Man kann vorher schon einige Kugeln abbestellen. Es wird leider nicht billiger deswegen – man kommt so aber nicht in Versuchung ALLES aufzuessen.

Am besten ist es, sich Eis in kleinen Portionen selbst zu machen. Ist etwas aufwändiger und man macht es deswegen ev. nicht täglich. 😉 Ein kleiner „Trick“ noch: Zu (kleinen) Portionen Eis einen kräftigen Espresso trinken. Dieser wirkt austrocknend und wirkt so der verschleimenden Wirkung des Eises entgegen. Natürlich „schafft“ ein Espresso einen „Jumbo-Becher“ nicht – also Hausverstand einschalten!

 

 

Idealer Tagesablauf bezogen auf die Ernährung im Sommer

 

  • Leichtes, proteinreiches Frühstück (z.B. süßes Omelett mit Marillen oder Beeren)
  • Das Mittagessen sollte die Hauptspeise sein. Die Mittagszeit entspricht dem „Sommer/Höhepunkt des Tages“. (z.B. Fisch mit Gemüse, Spargelsalat mit Erdbeeren und Feta, Rindfleischsalat mit Gemüse….)
  • Abendessen: Kann sehr wenig und auch abkühlend sein. Es fördert so die Schlafqualität und verhindert Schwitzen in der Nacht. Trotzdem keine Rohkost (ist schwerverdaulich und kann die Schlafqualität beeinträchtigen). Z.B.: Joghurt mit Beeren und Crunch, Topfencreme mit Apfel- oder Birnenmus, Antipasti-Teller mit gekochtem Karfiol- oder Brokkolisalat.

 

Stöbere gerne in meinen sommerlichen Rezepten:

 

 


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