Ernährung für das Mikrobiom

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Ernährung für das Mikrobiom

Darmflora stärken: So unterstützt du dein Mikrobiom

 

Heute möchte ich euch erzählen, was unseren fleissigen und äußerst zahlreichen Mitbewohnern – hinlänglich bekannt als Mikrobiom oder Darmflora – besonders gut tut. Im Video sind alle Tipps zusammengefasst – dieselben Infos findet ihr auch im unten stehenden Text!

 

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Was macht unser Mikrobiom eigentlich?

 

 

Unser Mikrobiom kann man sich als riesige Lebensgemeinschaft verschiedenster Mikroorganismen vorstellen – wie Bewohner mit vielen verschiedenen unerlässlichen Berufsgruppen einer Stadt. Jeder Bewohner hat seine Aufgabe und kann ohne dem anderen bzw. der anderen Berufsgruppe nicht.

Alle haben ihren Platz und ihre Aufgaben. Alle Keime und Keimgruppierungen unseres Mikrobioms müssen gleichermaßen gepflegt und umsorgt werden, damit sie ihr Werk tun können.

 

Was wir alles falsch machen

 

…In unserer Ernährung:

All das würde auch völlig problemlos funktionieren, wenn nicht WIR uns eine so komische, darmschädigende Ernährung angewöhnt hätten! Unser Ernährung, die ja schlussendlich auch als Nahrung und Aufbaumittel unseres Mikrobioms dient, ist vielfach „leer“. Das heißt wichtige Inhaltsstoffe werden weg-raffiniert oder durch einseitiges Essen erst gar nicht aufgenommen.

 

…In der Küche und mit „guten“ Keimen:

Unsere Ernährung ist üblicherweise auch „steril“ – d.h. wichtige Mikrolebewesen die unsere Darmflora unterstützen würden, sind abgetötet worden. Das Lebensmittel ist quasi zu Tode pasteurisiert, sterilisiert etc. Auch unsere Küche ist – meistens zumindest – super hygienisch, desinfiziert, keimfrei und sauber… So wird es ja auch als „gesund“ beworben.

Natürliche Keime haben fast keine Chance mehr unser Mikrobiom zu komplettieren bzw. so auch unser Immunsystem auf Trab zu halten! Ein Beispiel: lässt man ganz natürliche Rohmilch in der Küche stehen, dann entsteht innerhalb weniger Tage schmackhafte Sauermilch daraus. Sie schmeckt fein säuerlich und ist absolut genießbar. Sie ist übrigens auch ein tolles Nährmittel für unser Mikrobiom.

Versucht man nun übliche Milch aus dem Handel (auch biologische Milch von Weidekühen) ein paar Tage in der Küche stehen zu lassen, passiert nichts. Wochenlang gar nichts – hab ich heuer im Sommer zufällig probiert. Nach 3 Wochen „endlich“: unendlicher Gestank, eine graue, wässrige Flüssigkeit mit einer gestockten, stinkenden Masse drinnen. Weit weg von schmackhaft und schon gar nicht gesund. Als Nährmittel für das Mikrobiom äußerst zweifelhaft…

 

…Mit schädigenden Zusatzstoffen:

Zu guter Letzt bringen wir mit den Speisen auch noch unliebsame und Darmflora schädigende Stoffe in den Darm. Oder behauptet jemand ernsthaft, dass Konservierungsmittel, Farbstoffe, Emulgatoren, Geschmacksverstärker und Co wirklich nur am Lebensmittel picken bleiben und die Darmflora in keinster Weise beeinflussen? Oder dass die in der Küche verwendeten Desinfektionsmittel den Darm NICHT beeinträchtigen und die wichtige Keimzahl vermindern können?

Man muss nicht wirklich ein FastFood-Junkie und Dosenfutter-Esser sein, um diese Stoffe in den Darm zu bekommen: Schaut auch gerne mal die Zutatenliste von sogenannten „gesunden-biologischen-heimischen-sonstwas“ Produkten an.

 

 

Wie schaut nun eine darmfreundliche Ernährung aus?

 

Im Grunde genommen ist das ganz einfach gesagt: LEBENSMITTEL verwenden und diese einfach und rasch zubereiten. Am besten saisonal, regional und mit traditionellen Zubereitungsmethoden. Frische Kräuter, Sprossen, Keimlinge sowie ein paar Gewürze dazu – fertig.

Weiters: Nicht „steril“ arbeiten und Lebensmittel ganz natürlich belassen bzw. so natürlich wie möglich! Wenn man mal Milch konsumiert: möglichst Rohmilch verwenden. Joghurt selbst daraus zubereiten (geht supereinfach – ohne Maschinen oder sonstigem Gedöns – bei Interesse erklär ich gerne mal wie man das macht!). 

 

Ein weiterer Tipp:

Immer wieder Keime verschiedenster Art essen. Klingt ungustiös? Ist es nicht: ich meine z.B. Fermentiertes wie z.B. Gemüse wie Mixed Pickles oder Sauerkraut. Oder immer wieder mal etwas Kombucha oder Kefir. Oder von hochwertigem, langsam gereiftem Käse etwas von der Rinde: ein Gaumenschmaus für unsere Mitbewohner!

Aus wirklich richtig zubereitetem Natursauerteig hergestelltes Brot hat übrigens eine wunderbar natürliche antibiotische Wirkung auf unsere Darmflora: Eventuell überhand nehmende, nicht so optimale Keime werden in ihre Schranken gewiesen und sogenannte „gute“ Keime gestärkt!

Und noch ein letzter Tipp für den Speisezettel unseres Mikrobioms: lösliche Ballaststoffe bzw. Schleimstoffe (wie wir sie merkbar bei Leinsamen, Chiasamen, Flohsamenschalen und in verschiedenen Obstsorten, wie z.B. dem guten, alten Apfel) vorfinden). Diese Ballaststoffe werden auch durch Kochen oder Backen nicht kaputt, sie müssen also nicht roh gegessen werden. Im Gegenteil: Gekocht ist grundsätzlich alles etwas einfacher verdaulich für uns Menschen – und eine Arbeitserleichterung für das Mikrobiom.

 


 

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